Zivilgesellschaftliche Ausstiegsarbeit in Deutschland


Geschäftsstelle


Der Dachverband

 Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. ist der bundesweite Dachverband zivilgesellschaftlicher Akteure der Ausstiegsarbeit aus dem Rechtsextremismus. Sie hat die Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Ausstiegs- und Distanzierungsberatung zum Ziel und setzt sich parteiunabhängig für eine fachliche Arbeit in diesem Aufgabenbereich und die Umsetzung von Qualitätsstandards ein. Die BAG „Ausstieg zum Einstieg“ fördert das Zusammenwirken von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren in der Ausstiegsarbeit nach dem Subsidiaritätsprinzip. Die Mitglieder sind anerkannte Träger der Kinder- und Jugendhilfe und engagieren sich z.T. seit Jahrzehnten für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft. 

Kontakt:
Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“
Carl-Zeiß-Platz 3
07743 Jena
Tel.: 0176 35658512
Mail: info@bag-ausstieg.de

Berlin


CROSSROADS

CROSSROADS ist ein Beratungs- und Interventionsprojekt von Violence Prevention Network zur Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung junger Menschen in Berlin. Ziel ist es, junge Menschen, die gefährdet sind, sich zu radikalisieren oder bereits einen Radikalisierungsprozess durchlaufen haben, vor Ort anzusprechen und Ausstiegsprozesse zu initiieren.

Das Projekt richtet sich an:

  • Jugendliche und junge Erwachsene, die gefährdet sind, einen Radikalisierungsprozess zu durchlaufen
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die erkennbar einem Radikalisierungsprozess in der rechtsextremen Szene unterliegen und noch keine Ausstiegsmotivation formulieren
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die aus der rechtsextremen Szene aussteigen wollen
  • Junge Menschen mit einer Affinität zu rechtsextremen Ideologien und/oder Szenen
  • Angehörige und UnterstützerInnen von distanzierungswilligen und nicht distanzierungswilligen Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • LehrerInnen, JugendhilfemitarbeiterInnen, Sportclubs und andere Personen, die Kontakt haben zu jugendlichen ExtremistInnen oder Jugendlichen, die gefährdet sind, sich zu radikalisieren

Kontakt:
Angebot: CROSSROADS
Träger: Violence Prevention Network e. V.
Langhansstraße 146
13086 Berlin
Tel.: 030 / 288 52 750
Fax: 030 / 288 52 747
Email: crossroads@violence-prevention-network.de
Web: www.beratungsstelle.crossroads-berlin.net
Projektleitung: Judy KornViolence Prevention Network e.V.
Internet: www.violence-prevention-network.de

Bremen


reset Bremen

Das Angebot der Beratungsstelle reset – Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus im Land Bremen in Trägerschaft vom Vaja e.V. (Verein zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit) richtet sich in erster Linie an junge Frauen und Männer, die mit der rechtsextremen Szene sympathisieren oder sich als ein Teil dieser verstehen. Die Beratung ist vertraulich, freiwillig und kostenlos. Auch Angehörige, Fachkräfte und alle Menschen mit Interesse rund um das Thema Distanzierung und Ausstieg finden bei reset Antworten.

Kontakt:
Angebot: reset Bremen
Träger: Vaja e.V.
Hinter der Mauer 9
28195 Bremen
Internet: www.reset-bremen.de
Tel.: 0157 / 77 45 36 38 bzw. 0157 / 52 51 05 27
Mail: reset@vaja-bremen.de
Facebook: www.facebook.com/resetbremen VAJA e.V.
Internet: www.vaja-bremen.de

Hamburg


Kurswechsel Hamburg

Wir informieren und beraten bei Distanzierungsprozessen und Ausstieg aus rechten Zusammenhängen in Hamburg.

Kontakt:
Angebot: Kurswechsel
Träger: CJD Niedersachsen/ NW Hamburg
Glockengießerwall 3
20095 Hamburg
Telefon: 040 211118127
Mail:  info@kurswechsel-hamburg.de
Internet: www.kurswechsel-hamburg.de

Hessen


Rote Linie – Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus

Die rote linie bietet ihnen eine schnelle und passende Hilfe. Wir sind für sie da, damit ihre Beziehungen keinen Schaden nehmen.
Wir erreichen gefährdete junge Menschen und eröffnen Chancen für eine gelingendere Zukunft in der Familie, in der Schule und in der Gesellschaft – schnell, unbürokratisch, professionell, kostenlos, aufsuchend.

Kontakt:
Angebot: Rote Linie
Träger: c/o St. Elisabeth-Verein e.V.
Hermann-Jacobsohn-Weg 2
35039 Marburg (Lahn)

Tel.: 06421 / 8 89 09 98 (Hotline)
Mail: kontakt@rote-linie.net
Internet: www.rote-linie.net

Mecklenburg-Vorpommern


JUMP – Sozialraumorientierte Ausstiegsbegleitung in Mecklenburg-Vorpommern

JUMP unterstützt seit 2010 Menschen, die sich aus rechtsextremen Zusammenhängen lösen und von rechtsextremen Orientierungen nachhaltig distanzieren wollen. Neben der aufsuchenden Ausstiegsbegleitung bietet JUMP Fachkräften und Engagierten, die mit rechtsextrem orientierten/rechtsextremen Menschenin Berührung kommen, Beratung sowie Fort- und Weiterbildungen zu Handlungskompetenzen im Umgang mit diesen Menschen an.

Kontakt:
Angebot: JUMP
Träger: CJD Nord
Siegfried-Marcus-Straße 45
17192 Waren (Müritz)
Telefon: 0151-40639217
Fax: 03991- 63291957
Mail: beratung@jump-mv.de
Internet: www.jump-mv.de

Niedersachsen


Zivilgesellschaftliche Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit Niedersachsen

Die zivilgesellschaftliche Ausstiegs- und Distanzierungsberatung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Zugänge und Ansprache zu rechtsextremen bzw. rechtsaffinen Jugendlichen zu systematisieren und zu aktivieren. Dabei sollen u. a. neue Formen der Erstansprache und Gegenrede über soziale Netzwerke gesucht, die Einbindung von jugendlichen Peers in diesen Prozess gestärkt und eine Qualifizierung von MultiplikatorInnen aus den Regelstrukturen der Jugendhilfe gewährleitstet werden. Hierbei sollen Zugänge aus professionellen Ebenen, etwa aus der Jugendhilfe oder Jugendgerichtshilfe, aktiviert und bspw. Einzelfallhilfe oder Sozialkompetenztrainings durchgeführt werden.

Kontakt:
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG)
c/o Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost gGmbH
Bohlweg 55
38100 Braunschweig
Tel.: 0531-12336 42 o. 05361-89130 50
Fax: 0531-1233655
Mail: info@arug-zdb.de
Internet: www.arug-zdb.de

Nordrhein-Westfalen


NinA NRW

Neue Wege in der Ausstiegsberatung für rechtsextreme Jugendliche und Erwachsene

NinA NRW unterstützt junge Menschen beim Ausstieg aus der rechten Szene mit einem individuellen, anonymen und vielschichtigen ambulanten Beratungsangebot, welches den jeweiligen Problemlagen sowie dem notwendigen Sicherheitsaspekt Rechnung trägt. Hinzu kommt die Arbeit mit Angehörigen, Kooperationspartner_innen und Bezugssystemen, die einen wichtigen Bestandteil in der Projektarbeit darstellt. Um zukünftig rechtsextremen Tendenzen entgegen zu wirken, wird bei der Neuorientierung im sozialen sowie im beruflichen Leben explizit auch die Aufarbeitung der „rechten Ideologie“ forciert.

Kontakt:
Angebot: NinA NRW
Träger: RE/init e.V.
Am Steintor 3
45657 Recklinghausen
Helpline: 0176 – 93119765
Fax:02361 – 3021 444
Mail: nina.nrw@reinit.de

Schleswig-Holstein


Kieler Antigewalt- und Sozialtraining e.V.

Das KAST ist ein Angebot zur Gewaltvermeidung, zum Gewaltabbau und zur Stärkung sozialer Kompetenzen. Es bietet jungen, straffällig gewordenen Menschen eine Chance sich in Zukunft gewaltfrei zu verhalten und weitere Opfer zu vermeiden. Zentrale Themen sind u.a. die Gefühle der Opfer, das Ausmaß der Opferwerdung und das entwickeln von Empathie für die Opfer. Beim KAST muss jede/r TeilnehmerIn die Verantwortung für sein(e) Opfer und das eigene Handeln übernehmen. Gewaltanwendung beinhaltet das Ergebnis eines sehr begrenzten Verhaltensrepertoires und auch das Ergebnis eines intensiven Lernprozesses. Gelerntes Verhalten kann aber ebenso wieder verlernt werden. Das KAST arbeitet in erster Linie für die Opfer der Trainingsteilnehmer. Das Opfer steht im Mittelpunkt und hat die höchste Priorität, denn hinter jeder Gewalttat stehen unzählige sekundäre Opfer. Wir arbeiten mit dem Täter, aber immer und grundsätzlich im Auftrag der Opfer, denn die Opferarbeit ist der Schlüssel zur Täterarbeit.

Kontakt:
Angebot: Kick-Off
Träger: Kieler Antigewalt- und Sozialtraining KAST e.V.
Goebenplatz 4
24534 Neumünster
Tel.: 04321-3340670
Mail: team.kast@antigewalt-kiel.de
Internet: www.antigewalt-kiel.de

Thüringen


Thüringer Beratungsdienst – Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt

Der Thüringer Beratungsdienst ist im Bereich tertiärer Gewalt- und Rechtsextremismusprävention tätig und unterstützt:

  • Ausstiegswillige auf ihrem Weg aus der rechtsextremen Szene mittels lebensweltorientierter Beratung, Verhaltenstrainings, Entwicklung individueller Lebenspläne in einem szenefreien Umfeld und Förderung schulischer sowie beruflicher Perspektiven,
  • Eltern und Angehörige bei der Erarbeitung umsetzbarer Strategien zur Förderung eines konsequenten, ausstiegsorientierten Umgangs mit rechtsextremen Kindern und Jugendlichen,
  • Fachpersonal bei Problemen im Umgang mit Rechtsextremen im beruflichen Kontext.

Das Team berät aufsuchend und thüringenweit. Alle Beratungen sind freiwillig, kostenfrei und vertraulich.

Kontakt:
Angebot: Thüringer Beratungsdienst zum Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt
Träger: Drudel 11 e.V.
Schleidenstraße 19
07745 Jena
E-Mail: info@ausstieg-aus-gewalt.de
Tel.: +49 (0) 3641 29 90 74
Fax: +49 (0) 3641 35 78 06
Internet: www.ausstieg-aus-gewalt.de

Infos zu AusstiegElternberatungFachpersonal 

Menü