Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. (BAG Ausstieg) ist der bundesweite Dachverband zivilgesellschaftlicher Akteure der Ausstiegs- und Distanzierungshilfe aus extrem rechten Zusammenhängen. Sie hat die Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen im Themenfeld zum Ziel und setzt sich parteiunabhängig für eine fachliche Arbeit ein.

Vernetzung und Kooperation zwischen einzelnen Ausstiegsberatungen machen dabei eine individuelle, flexible und bedarfsgerechte Ausstiegshilfe möglich, auch weil die einzelnen Mitglieder lokal und regional in Regelstrukturen eingebunden sind. Hierzu zählt auch und insbesondere die gemeinsame Erarbeitung, Weiterentwicklung und Umsetzung von transparenten Qualitätsstandards. Darüber hinaus fördert die BAG Ausstieg das Zusammenwirken von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren in der Ausstiegsarbeit nach dem Subsidiaritätsprinzip.

Gelingende Ausstiegsarbeit hat eine individuelle und eine gesellschaftliche Dimension. Ihr Ziel ist die kritische Reflexion menschenverachtender Ideologien, der Verzicht auf Gewalt und die Hinwendung zu einer Lebensweise, die mit demokratischen Grundwerten vereinbar ist.

Aktuelles


Juli 2019

Die Organisation von Großveranstaltungen wie im thüringischen Themar setzt eine vernetzte rechte Szene voraus und auch im Kontext von Straftaten wird der Frage nachgegangen, ob eine Einbindung in rechtsextreme Netzwerke besteht. Auch in der Arbeit von Ausstiegshilfen müssen diese  z.T. länderübergreifenden Kontakte berücksichtigt werden, um Ausstiege auch über Ländergrenzen hinweg sicher gestalten zu können. Um die dafür notwendige Zusammenarbeit der Ausstiegsberatungen zwischen den Ländern in der Region um Hessen, Sachsen und Thüringen zu intensivieren, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. ein erstes Regionaltreffen organisiert. Eine Pressemitteilung dazu, finden Sie hier.

Juni 2019

Das rechtsextreme Attentat auf den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke bringt die Gefahr, die von der rechtsextremen Szene ausgeht, wieder ins öffentliche Bewusstsein. Für uns als Dachverband der zivilgesellschaftlichen Ausstiegsberatungen aus Rechtsextremismus macht dieser Fall zwei Problemlagen wieder einmal deutlich: Erstens bedarf es einer professionellen Begleitung, um wirklich aus der rechtsextremen Szene auszusteigen. Zweitens müssen Projekte gegen Rechtsextremismus auf die bundesweite Vernetzung der extrem rechten Szene mit einer ebensolchen reagieren. Anbei dazu eine Pressemitteilung unserer Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V.

Die Existenz der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. ist gefährdet und damit konkret die Vernetzung der Ausstiegs- und Distanzierungshilfen sowie die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit. Der Grund dafür ist ein kompliziertes und letztlich für die BAG Ausstieg nicht tragbares Finanzierungsmodell, welches das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vorsieht. Die BAG bezieht in ihrem Positionspapier zur Neuauflage des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ dazu Stellung.

Mai 2019

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. präsentiert sich und ihre Arbeit beim 24. Deutschen Präventionstag in Berlin.

„Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Jahreskongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Er bietet eine internationale Plattform zum interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch in der Prävention.“

Zu diesem Austausch wollen wir beitragen: Zum einen durch unseren Informationsstand in der Convention Hall I, zum anderen mit einem Vortrag von Tobias Lehrmeier zu „Qualitätsstandards in der Ausstiegsarbeit Rechtsextremismus“, am Montag, 20. Mai, 14.00 Uhr im Estrel-Saal A.

Wir freuen uns auf zahlreiche gute Gespräche an unserem Stand und im Laufe des Präventionstages.

April 2019
März 2019

Beim ersten Netzwerktreffen des Jahres 2019 in Berlin haben sich die die Mitglieder der BAG Ausstieg darauf verständigt, die geplante Weiterbildung für (angehende) Ausstiegsberater*innen und Distanzierungshelfer*innen noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. In den kommenden Wochen wird das Lehrprogramm erstellt und beim Fachtag am 14. November der interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Februar 2019

Die Bundesarbeitsgemeinschaft veröffentlicht ihre “Qualitätsstandards in der Ausstiegsarbeit”. Diese entstanden in mehrjähriger Arbeit in einem intensiven Diskurs. Sie reflektieren und rahmen die hochprofessionelle pädagogische Arbeit der Ausstiegs- und Distanzierungshilfen im Themenfeld Rechtsextremismus und extreme Rechte.

Januar 2019

Wir stellen die Dokumentation zu unser Fachtagung “Einmal Nazi, immer Nazi”, die im September 2018 stattfand, vor.

Kontakt


Telefon: 0176 35658512
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